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 DIE SEITE FÜR KINDER UND FAMILIEN






Kinderausstellung - damals und heute
Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Themen Landwirtschaft, Schule und Familie aus der Sicht der Landbevölkerung vor 100 Jahren und stellt den Vergleich mit heute an. Unter dem Motto „Bitte berühren“ erfahren die Kinder allerhand über den Bulldog, Dreschflegel, Kleegeige, Schulranzen, Gänsekiel, Großfamilie und Patchworkfamilie.
Originales Filmmaterial aus dem Bestand der ehemaligen Reichsstelle für Kultur und Unterricht bietet Einblicke in das Landwirtschaften Anfang der 1930iger Jahre.

Kinder-Ferienprogramm
(August – Mitte September)

zum Kinder-Ferienprogramm

Führer für Kinder durch das Museumsdorf
(auch als Handreichung am Museumseingang kostenlos erhältlich)
ein für Kinderaugen interessanter und kurzweiliger Museumsrundgang. Auch als Malbuch geeignet.


Jeden Montag von 11.00 - 12.00 Uhr familiengeeignete Führung für Gäste des Hotels Dreiburgensee und sonstige Museumsbesucher. Treffpunkt am Museumseingang. Die Führung ist kostenlos.
Der Eintritt ist für Gäste des Hotels Dreiburgensee frei.
Gruppen sollten sich zu einer eigenen Führung anmelden. Telefon +49 (0)8504/404-61

Spielbereich
Alter Getreidekasten mit Spielhaus, Spielplatz mit Schaukel, überdachtem Sandkasten und Rutschbahn, Wippschaukeln.

Kegelbahn
historische Kegelbahn mit Holzkugeln und Kegeln zum selber Aufstellen, kann kostenlos von unseren Besuchern genutzt werden.

Museumspädagogisches Programm
Die nachfolgenden MITMACH-Kurse sind sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet. Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 08504/404-61 für die Kurse an. Den Unkostenbeitrag für die Kurse bezahlen Sie bitte direkt bei dem jeweiligen Kursleiter. Der Museums-Eintritt ist zusätzlich zu entrichten (gilt nicht für Gäste des Hotels Dreiburgensee).

Mit originalen Modeln Tischdecken und Taschen bedrucken Kleine Gruppen von ca. 6 Kindern können mit einer Stoffdruckerin arbeiten. Sie zeigt ihnen, wie sie mit alten Modeln und Naturfarben mitgebrachte Stofftaschen, kleine Handarbeiten aus unbedrucktem Leinen oder Baumwolle, bedrucken können.

Wolle spinnen
Die Kinder erfahren, wie Wolle auf dem Spinnrad gesponnen wurde, um es dann unter Anleitung einmal selbst zu versuchen.



Tiere im Museumsdorf
Esel Salimbo – wie kommt ein Esel in das Museumsdorf Bayerischer Wald
Am 15.05.2002 verschwand ohne irgendeinen Hinweis ein kleines Lamm aus der Rasse der Waldschafe aus unserem Freilaufgehege. Die Suche im Museumsdorf und in der umliegenden Gegend blieb zunächst erfolglos. Nur kurze Zeit später wurde das Muttertier, von einem Raubtier getötet, am Bachrand aufgefunden. Sofort verständigte die Museumsleitung den hiesigen Jäger und die Polizei, um den Sachverhalt zu klären. Da der Jäger anhand der Bisswunden am Hals des Schafes und der Krallenspuren am Rücken des Tieres einen wildernden Hund ausschließen konnte, wurde der Tierkadaver zur näheren Untersuchung an das Veterinärdirektorat in Deggendorf geschickt. Hier überraschte uns der Amtstierarzt Dr. Faustmann am 27.05.2002 mit der Nachricht: „das Schaf wurde von einem Luchs gerissen“. Am selben Tag fanden wir auch die Reste des aufgezehrten Lammes am Rand des Museumsdorfes. Der Luchs hatte es bis zum Zaun des Museumsdorfes geschleppt und dort ungestört in der Nacht verzehrt. Bei dem Versuch, das getötete Muttertier wenige Tage später ebenfalls bei Nacht aus dem Bachrand an eine ungestörte Stelle zum Verzehr zu schleppen, wurde der Luchs vermutlich vom Nachtwächter gestört. Das menschenscheue Tier verschwand und ließ das getötete Schaf am Bachrand zurück.
Was sollten wir mit unseren freilaufenden Tieren machen? Würde der Luchs in den nächsten Tagen wieder auf Beutefang in unserem Museumsdorf gehen?
In einem ausführlichen Gespräch mit dem Amtstierarzt Dr. Faustmann, gab dieser uns den Rat, den Schafen einen Esel zuzugesellen:
„Ein Esel in der Herde schütze vor Raubtieren wie Luchs und Fuchs aber auch vor wildernden Hunden“. Gesagt – Getan!
Seit dem 29.05.2002 erhalten die Waldschafe Gesellschaft von einem Esel. Der Esel Salimbo ist ca. 5 Jahre alt, sehr Kinderlieb aber manchmal etwas stur und er verteidigt sein Revier – das Freilaufgehege im Museumsdorf.



Das Waldschaf
Das Waldschaf - Nachfolger des Bayerischen Zaupelschafes - ist ein kleines bis mittelgroßes, meist weißes Schaf; es kommen aber auch schwarze, graue, braune oder fallweise auch gescheckte Tiere vor.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet reicht vom Waldviertel über das Mühlviertel, den Böhmerwald bis zum Bayerischen Wald. Ehemals waren sie auch in den voralpinen Regionen Bayerns beheimatet.
Charakteristisch für viele alte Rassen und auch für das Waldschaf ist die Mischwolle. Sie besteht aus dem groben Kurzhaar (Kemp), dem Lang- oder Grannenhaar (Heterotype) und den sehr feinen Wollfasern (Wool fibres), die den Hauptanteil bilden.
Die Tiere sind anspruchslos und futterdankbar. Sie lassen sich auch unter ungünstigen Witterungsbedingungen halten. Hervorstechendes Merkmal ist die große Fruchtbarkeit. Zwillingslammungen sind die Regel. Die erste Lammung ist meist mit 13 Monaten. Die meisten Tiere lammen 2mal jährlich.
Das Waldschaf ist eine robuste Landrasse mit sehr ruhigem Charakter, die sicher nicht mit den modernen Hochleistungsrassen konkurieren kann und darf. Seine Stärke liegt in der Genügsamkeit einerseits und in der hohen Fruchtbarkeit und Asaisonalität andererseits.

Gänse
Die Gänse werden jede Saison zunächst auf einem Bauernhof in der Nähe des Museumsdorfes aufgezogen. Sind sie alt bzw. kräftig genug, werden sie gegen Mai in ihr neues Heim im Museumsdorf gebracht. Dort steht ihnen neben dem großen Gänseweiher und dem zentral gelegenen Anger des oberen Dorfes ein geräumiger Stall zur Verfügung. Sie sind sehr zutraulich und genießen es, von den Besuchern gefüttert zu werden.



Katzen
Katzen führen bei uns ein freies, sorgloses Leben. Es mögen sich ca. 50 bis 80 Katzen aller Alterstufen und Rassen bei uns im Dorf befinden. Die meisten sind relativ scheu, doch einige weichen den Besuchern beim Spazierengehen nicht von der Seite. Wir haben für die Katzen 3 feste Futterplätze eingerichtet, wo sie täglich mit Nass- und Trockenfutter versorgt werden. An diesen Stellen nehmen wir auch die ärztliche Betreuung (z.B. Entwurmung mit Hilfe von Tabletten in der Nahrung, Augentropfen, ...) vor.

Hühner
Hühner gehören selbstverständlich zu jedem Bauernhof. Bei uns haben sie einen großen Stall, können sich aber nach belieben frei im Museumsdorf bewegen. Ein Museumsmitarbeiter kümmert sich zudem täglich um das Eier abnehmen und das Füttern der Tiere. Unser Huhn Berta werden sie oft unmittelbar vor dem Museumsladen finden. Dort erbettelt es sich von unseren Besuchern kleine Leckerbissen. Berta ist sehr zahm, lässt sich gerne füttern und sogar streicheln.


Brotzeit machen
Das Museumsdorf bietet zahlreiche idyllische Plätze, die zum Brotzeitmachen oder auch nur zum Ausruhen und Verweilen einladen. Bänke finden sich bei nahezu jedem Haus. Auch der Spielplatz im Museumsdorf eignet sich für eine Pause mit den Kindern. Bei Schlechtwetter steht für Gruppen das Aktionshaus als Aufenthaltsort zur Verfügung oder sie Verlegen Ihre Pause in das Gasthaus Mühlhiasl.

Gasthaus Mühlhiasl
Auch im Gasthaus Mühlhiasl ist alles auf unsere kleinen Gäste abgestimmt: Kinderstühle, Sitzpolster für Kinder, Kindergeschirr, Tischsets zum Ausmalen für die Zeit beim Warten aufs Essen, Kinder- oder Malbücher. Auf unserer Kinderspeisekarte findet sicher jeder sein Lieblingsgericht in entsprechender Portionierung zum kleinen Preis.
Von unserer Sonnenterrasse aus haben Sie Ihre Kleinen gut im Blick, wenn sie am Sandkasten spielen oder die historische Kegelbahn ausprobieren.
Bei Fragen und Wünschen wenden Sie sich bitte direkt an unser kinderfreundliches Personal.






 ANSCHRIFT
Museumsdorf Bayer. Wald
Herrenstraße 11
94104 Tittling

SO ERREICHEN SIE UNS
Museumseingang
+49 (0) 85 04/8482
Gasthaus Mühlhiasl
+49 (0) 85 04/8334

E-Mail: museumsdorf@rotel.de


























 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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