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„Bayerntour“ zu Gast im Museumsdorf Bayerischer Wald
Moderation: Carolin Reiber

150. Folge

Aufzeichnung am 01. Juli 2008 im Museumsdorf Bayerischer Wald

Sendung am 09. Juli 2008 um 20:15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Am Mittwoch, den 09. Juli 2008, zur besten Sendezeit um 20:15 h, zeigt das Bayerische Fernsehen eine 45-Minuten-Sendung aus dem Dreiburgenland.
Carolin Reiber macht mit der „Bayerntour“ jeden Monat in einem Ort im Freistaat Station und stellt die Kommune und ihre Bürger ausführlich und in all ihren Facetten vor.
Die Sendung wird in einer großen Publikumsveranstaltung am Dienstag, den 01. Juli 2008 im Museumsdorf Bayerischer Wald aufgezeichnet.
Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung an der Bühne bei der Napoleonkapelle statt, bei schlechtem Wetter im Gasthaus Mühlhiasl. Einlass ist um 18:15 h, Beginn 19:00 h.
Karten sind ab Donnerstag, den 26. Juni 2008, in der Tourist Information Tittling im Grafenschlößl und im Tourismusbüro Thurmansbang erhältlich.

Und das ist geboten: Die charmante und kompetente Moderatorin Carolin Reiber unterhält sich mit bekannten und interessanten Persönlichkeiten aus der Gegend.


Darüber hinaus wurden im Vorfeld Filme über die Region gedreht.


Vorläufige Übersicht über die Film-Beiträge:

1. Zeitreise: Wenn der eigene Bauernhof im Museum steht
Rund 250 Jahre nachdem der Geigerhof gebaut wurde, hat man Stein um Stein, Balken um Balken abgetragen - sogar der Backofen und der Getreidekasten kamen mit. Wenn Erna Anleitner, die jüngste von den Geigerhof-Kindern, heute ihr Elternhaus besuchen will, fährt sie eine Stunde durch den Bayerischen Wald bis ins Museumsdorf nach Tittling. Dort steht er in seiner ganzen Pracht, voller Erinnerungen und Geschichten. Ob es der exakte Platz für den Küchenkasten ist, oder die Tanznachmittage in der großen Stube – 47 Jahre, nachdem sie ihr Elternhaus verlassen hat, kommt es Erna Anleitner vor, als sei es gestern gewesen. Heute sieht sie die Veränderung mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Einerseits ist’s jammerschad. Aber ansonsten wär’ der Hof schon lang verfallen.“
Autorin: Kerstin Welter Länge: 4.00


2. Wach geküsst: Neues Leben in alten Burgen
„Burg zu verkaufen, gut erhalten“, so stand es vor zwei Jahren im Internet. Familie Fischer aus Bobingen ließ sich nicht zwei Mal bitten: „Wir haben schon so viele Burgen und Schlösser besichtigt – aber die Englburg, die war genau richtig.“ Seit Oktober 2006 heißt es nun: renovieren und Finanzpläne aufstellen. Jedes zweite Wochenende verbringen sie dort.
Neues Leben in alten Gemäuern – im Dreiburgenland um Tittling ist einiges los. Kinder können etwa in der Jugendherberge der Saldenburg Ritter und Edelfräulein spielen. Die Türmchen und Mauern von Fürstenstein haben ebenfalls vor kurzem einen neuen Besitzer gefunden, der die historische Anlage erhalten und ausbauen will.
Autor: Julius Kolb Länge: 3.45

3. Glücksritter: Goldrausch im Bachbett
„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles!“ So sprach das Gretchen in Goethes Faust. Das glänzende Edelmetall zieht auch heute noch Glücksritter in seinen Bann. Elfi Ritzinger versucht regelmäßig mit einer Gruppe Gold-Fans, dem Bachbett Schätze abzuringen. Fürs Goldwaschen braucht man viel Geduld und natürlich ein gutes Auge. Mit Sieben, Schüsseln und Goldpfannen schütteln und schwenken die Glücksritter das Sediment, bis sich die Objekte der Begierde zeigen. „Reich werden kannst damit nicht, es bringt zu wenig ein“, meint Elfi Ritzinger. „Aber das Glänzen in den Augen, wenn einer etwas gefunden hat – das ist schon richtig was wert.“ Die Bayerntour ließ sich nicht zweimal bitten….
Autor: Julius Kolb Länge: 3.30


4. Mythenkönig: Die Prophezeiungen des Mühlhiasl
Düstere Dinge hat er vorausgesagt: Kriege, Katastrophen, Umweltschäden. Heute ist er eine populäre und mystische Figur im Bayerischen Wald: Der Mühlhiasl. Er soll vor über 200 Jahren gelebt haben, und noch heute sind seine Visionen weit über Bayern hinaus bekannt. Und das, obwohl niemand ganz genau sagen kann, ob es den "Bayerwald-Nostradamus" tatsächlich gegeben hat. Doch der Mühlhiasl lebt und seine Prophezeiungen passen besser als je zuvor. Eine Reise durch Mythen und Legenden des Bayerischen Waldes.
Autorin: Viola Franke Länge: 3.30


5. Zug um Zug: Edle Rauchwaren aus dem Bayerwald
Ein Hauch von Havanna liegt in der Luft, mitten am Marktplatz von Perlesreut! In der Cigarrenmanufaktur drehen fünf Frauen in Handarbeit Cigarillos, Virginias, Panatellas oder die Prachtstücke des Hauses: Toccata Torpedos. Es ist die einzige Zigarrenfabrik Bayerns. Seit 90 Jahren werden hier Tabakblätter aus Java, Sumatra, Kentucky und Kuba zu erlesenen Rauchwaren verarbeitet. Das Geheimnis des guten Rauchs ist die Mischung. Die Rezeptur kennt nur Cornelia Stix, die Chefin, die sie vom Vater und dieser wiederum vom Großvater nur mündlich überliefert bekam. In ihren Tabakkeller lässt die Chefin niemanden rein. Nur dem Reporter der Bayerntour gewährte sie einen kurzen Blick in ihre Schatzkammer.
Autor: Norbert Haberger Länge: 3.00


6. Im Namen der Biber: Familientreffen am Dreiburgensee
Wenn der Biberbeauftragte des Landratsamts seine Runden am Dreiburgensee macht, dann ist Joseph Biber quasi auf Verwandtschaftsbesuch: „Der Name ist natürlich purer Zufall, aber es passt recht gut“, sagt er. Der pensionierte Gemeindemitarbeiter Biber kennt sich im Revier der Nager bestens aus. Sein Terrain erstreckt sich über den Dreiburgensee, wo die Tiere umfangreiche Dämme errichtet haben, bis ins Tal der Ilz, dem letzten Wildwasser Ostbayerns.
Autorin: Beate Blaha Länge: 3.15


7. Ausnahmezustand: Ein Dorf macht Theater
Als vor sieben Jahren sich eine kleine, aber entschlossene Truppe in Neukirchen daran wagte, Laien-Theater zu machen, da dachte keiner dran, dass 2008 die Lust zum Spiel bereits Kult sein könnte. Schon lange vor der Premiere im Juli sind sämtliche Vorstellungen bereits restlos ausverkauft. Das Erfolgsrezept: Der Autor Alois Winter ist Bayerwäldler, die Regisseurin Angelika Rinkl ebenso und alle machen begeistert mit - von der Feuerwehr über die Heimatvereine bis zur Blaskapelle. Gespielt werden Stücke mit Bodenhaftung, dieses Jahr geht es um Wilderergeschichten aus dem Bayerischen Wald. Es geht um Liebe, Verbrechen und zwei verfeindete Familien. „Wildernde Umständ“ eben.
Autor: Rudolf Gilk Länge: 3.00


 ÖFFNUNGSZEITEN

Bis Ende Oktober täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.