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 AUSSTELLUNGEN / SAMMLUNGEN


Das Museumsdorf Bayerischer Wald verfügt über die größte volkskundliche Sammlung des Bayerischen Waldes. Neben der religiösen Volkskunst sind Kleidung und Wäsche, Möbel, Keramik, bäuerlicher Hausrat, landwirtschaftliches Gerät und Werkzeuge von über 40 Handwerksberufen Schwerpunkte der Sammlung.

Ein Teil der über 60.000 Objekte wird in verschiedenen Studiensammlungen, begehbaren Depots und Ausstellungen gezeigt. Die bedeutendste Ausstellung "Zeugnisse der Volksfrömmigkeit" ist in der Rothaumühle zu sehen. Weitere Ausstellungen sind folgenden Themen gewidmet: Bemalte Bauernmöbel, Fuhrwerken in alter Zeit, Gold und Silber lieb ich sehr, Geschundenes Glas und In´s Hoiz fahrn.


Steingrand (am Gebäude Nr. 32)

Das Museumsdorf Bayerischer Wald verfügt mit über 60.000 Objekten über die größte volkskundliche Sammlung des Bayerischen Waldes. Neben der religiösen Volkskunst sind Kleidung und Wäsche, Möbel, Keramik, bäuerlicher Hausrat, landwirtschaftliches Gerät und Werkzeuge von über 40 Handwerksberufen Schwerpunkte der Sammlung.

Neu 2008: Keramik in Niederbayern
(Zehentstadel Nr. 31)



Das Museumsdorf verfügt über eine Keramiksammlung mit ca. 1500 Objekten. Im Rahmen der Ausstellung "Keramik in Niederbayern" werden die interessantesten Stücke dieser Sammlung erstmals dem Besucher zugängig gemacht. Als Ausstellungsort wurde der Zehentstadel aus Linden bei Viechtach gewählt, der einzige Stadel im Museumsdorf mit gemauertem Erdgeschoß. Die Ausstellung zeigt Keramik, die in Niederbayern verwendet und größtenteils in der Region hergestellt wurde.
In Niederbayern waren die Werkstätten
- im Kröning (Gebiet südöstlich von Landshut)
- an der mittleren Rott um Pfarrkirchen und
- um Passau und Obernzell
von überregionaler Bedeutung.
Den Höhepunkt erreichte die Keramikproduktion um die Mitte des 19. Jahrhunderts.
Um 1930 wurden die letzten Werkstätten aufgegeben. Unzerbrechliches Emailgeschirr und billigere Industrieprodukte hatten die regionale Handwerksware verdrängt.

 


Zeugnisse der Volksfrömmigkeit (Rothaumühle, Haus Nr. 44)


Hinterglasmalerei

In 106 Vitrinen wird eine umfassende Sammlung von "Zeugnissen der Volksfrömmigkeit“ präsentiert. Die Ausstellung gliedert sich in drei Themenbereiche: - Religiöse Volkskunst des 18./19. und frühen 20. Jahrhunderts - Religiöses Volksleben im Bayerischen Wald und - Hinterglasmalerei Kruzifixe, Madonnen und Heiligenfiguren, Hinterglasbilder, Eingerichte in Glasstürzen, Flaschen und Bildkästen, Rosenkränze und „Klosterarbeiten“, Votivbilder und vieles andere mehr stammen vorwiegend aus dem Bayerischen Wald, zum Teil auch aus den angrenzenden Gebieten in Böhmen und Österreich.

Die verschiedensten Andachtsgegenstände waren nahezu in jedem bäuerlichen und kleinbürgerlichen Haushalt vorhanden. Dort wurden sie hoch in Ehren gehalten und in den religiösen Jahres- und Lebenslauf miteinbezogen.

Fuhrwerken in alter Zeit (Stadel Nr. 109)



Diese Ausstellung ist historischen Fahrzeugen, Wägen, Schlitten und Kutschen gewidmet.

Diese begleiteten die Menschen von der Wiege bis zur Bahre. Ohne sie war das Leben und Wirtschaften auf dem Lande nicht denkbar.

Eine besondere Rarität ist der einzige noch erhaltene Schlitten eines Passauer Fürstbischofs.


30 Jahre Museumsdorf Bayerischer Wald (Stadel Nr. 48)

Die Ausstellung führt den Besucher zurück zu den Anfängen des Museumsdorfes und zeigt die Entwicklung hin zu einem der größten Freilichtmuseen Europas.
Erstmals wird dem Besucher der Abbau eines historisch bedeutenden Gebäudes, der Transport und der Wiederaufbau im Museumsdorf anhand von originalen Filmmaterialien veranschaulicht.

Vertieft werden die aktuellen Aufgaben des Bewahrens - Erhaltung des Museumsbestandes, Schädlingsbekämpfung und Projekte in Zusammenarbeit mit der Bundesforschungsanstalt für Holzwirtschaft.

Mit den Handwerksgeräten von 18, teils bereits ausgestorbenen Handwerksberufen präsentieren wir dem Besucher eine kleine Auswahl der größten volkskundlichen Sammlung des Bayerischen Waldes.

Die Ausstellung bietet dem Besucher die wichtigsten Informationen für einen ausgedehnten Museumsbesuch.

Gold uns Silber lieb´ ich sehr (Haus Nr. 55)


Schmuck, Taschenuhren und andere "schöne" Dinge besaßen auch früher einen hohen Wert und wurden zumeist nur bei besonderen Gelegenheiten getragen.

Insbesondere der Schmuck war zugleich ein eindeutiger Hinweis auf den Reichtum und die soziale Stellung seines Trägers. Einige dieser Schmuckstücke können in dieser kleinen Ausstellung bewundert werden.


Geschundenes Glas (Haus Nr. 55)


So nannte man das Glas, das die Glasbläser früher in den Arbeitspausen "herausgeschunden" haben, um ihren Lohn aufzubessern.

Bei den so hergestellten Gläsern handelte es sich zumeist um einfache Gebrauchsgläser, aber auch um farbiges Glas, das zu Tabakfläschchen oder auch schönen Schalen verarbeitet wurde.


In´s Hoiz fahren (Stadel Nr. 99)


Neben der Landwirtschaft zählte die Forstwirtschaft zu den wichtigsten Erwerbszweigen im Bayerischen Wald.

Die Waldarbeit und der Holztransport waren früher ein mühsames Geschäft.

Die Ausstellung gibt Einblick in die harte Arbeit der Waldbauern: vom Fällen der Bäume bis zum Abtransport der Baumstämme.

 


AUSSTELLUNGEN
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